moments Magazin 1-23

Health 66 moments 1/2023 FOTO: FRESHSPLASH/ E+ /GETTY IMAGES Warum Sport? Sport tut nicht nur Herz und Kreislauf gut. Neben den positiven Auswirkungen von körperlicher Bewegung auf den Schlaf ist Bewegung quasi ein Allheilmittel: Bewegung hilft gegen Stress, sorgt für eine höhere Lebenserwartung und hilft sogar, das Gehirn fit zu halten. Jeder weiß, dass sich nach der anfänglichen Faulheit oder Antriebslosigkeit nach dem Sport ein Wohlbefinden einstellt, das auf die Ausschüttung körpereigener Glückshormone wie Endorphin und Dopamin zurückzuführen ist. Gleichzeitig wird durch die körperliche Betätigung Stress abgebaut, das macht uns ruhiger und kann alleArten von Störungen lindern. Indem uns Sport ein positives Körpergefühl schenkt, kann er nicht zuletzt unser Selbstbewusstsein steigern und unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein schärfen. Sauwetter. Natürlich ist es bei Regen, Schnee und Wind manchmal ziemlich ungemütlich, sich raus in die Minusgrade zu begeben zum Sporteln. Ausrede ist das aber keine! Dennman kann auch ganz bequem von zu Hause aus sporteln. Ob mit großem Equipment imStudio oder mit kleinemEquipment zu Hause: die Effektivität macht den Unterschied! Mittlerweile gibt es auch von renommierten Studios, Fitnesstrainern und Sportwissenschaftlern Online-Angebote, um beim Workout in den eigenen vier Wänden zu helfen. Schönheitsideale. Unerreichbare Ideale und unrealistische Vorbilder auf Social Media können großen Druck gerade auf junge Menschen ausüben. Viele Fotos, die online kursieren, sind nachbearbeitet, man sieht stählerne Körper und bis auf den Gramm gewogene Mahlzeiten, diese Extreme können gefährlich werden. So wichtig Sport und Bewegung für unsere langfristige Gesundheit sind, so ungesund sind Ideale, die nicht erreicht werden können. Sowohl der soziale Druck, immer fit zu sein und perfekt auszusehen, als auch der mediale Druck, gesund und schlank zu sein, können sich negativ auswirken. Fettleibigkeit ist langfristig genauso schädlich wie übertriebene Sportausübung. Im Laufe der Jahre verändert sich der Körper außerdem und für Jugendliche ist ein anderes Pensum an sportlicher Aktivität empfehlenswert als für Menschen, die in ihrer Arbeit viel sitzen, Vorerkrankungen oder Gelenksbeschwerden haben. Anstatt sich durch Vergleiche zermürben zu lassen, raten Profis zu realistischen Zielen, die persönlich und in kleinen Schritten angepasst werden. Denn letztendlich hält Fitness nicht nur fit, sondern auch gesund, ä

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